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Hinter den Kulissen - Ausbildung zum Fachinformatiker (w/m/d) für Systemintegration

Was möchte ich werden und wie finde ich einen gelungenen Start in das Berufsleben? Diese Frage stellen sich viele Schüler*innen kurz vor ihrem Abschluss. Mirko Ehmer, einer der engagierten Auszubildenden zum Fachinformatiker für Systemintegration im 3. Lehrjahr bei der OAS, war bereits weit vor seinem Abschluss klar, in welche Richtung es gehen soll – Software!

In diesem Interview gehen wir detaillierter auf den Ausbildungsberuf „Fachinformatiker für Systemintegration“ bei der OAS AG ein, um zukünftigen Auszubildenden eine Vorstellung an die Hand zu geben, was sie erwartet und um vielleicht die ein- oder andere Frage hinsichtlich Berufswahl zu erleichtern.

Wie bist Du auf die OAS AG aufmerksam geworden und welchen Ausbildungsberuf erlernst Du?

Ich habe meinen Realschulabschluss absolviert und im Anschluss eine 2-jährige vollschulische Ausbildung zum Informationstechnischen-Assistenten drangehangen. Das 2-jährige Modell beinhaltet Ausbildung und Fachabitur. Danach habe ich mich direkt auf den Stellenmarkt gestürzt und bin fündig geworden. Die OAS AG hatte online die Stelle ausgeschrieben, daraufhin habe ich mich beworben und gehofft, dass ich mit viel Glück – denn es gibt immer unzählige Bewerbungen - eine Zusage bekomme.

Warum hast du dich für die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration entschieden?

Das Interesse in dem Bereich kam schon vor langer Zeit. Ich hatte schon zu Schulzeiten immer etwas mit Computern zu tun und habe mich dafür begeistert. Zudem kommt, dass man in dem Gebiet einfach unzählige berufliche Möglichkeiten und Aufstiegschancen hat.

Wie waren Deine ersten Eindrücke?

Ich war positiv überrascht, über die lockeren Umgangsformen. Ich wurde herzlich aufgenommen und bin schon nach kurzer Zeit gut mit dem Team zusammengewachsen. Wir sind allesamt „begeisterte Computer-Nerds“, haben dieselben Interessen und können uns untereinander über Neuerungen bzw. Änderungen austauschen und bei Fragen gegenseitig unterstützen.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich finde es immer etwas schwierig, Erwartungen in Worte zu fassen. Was ich auf jeden Fall sagen kann ist - wie heißt es so schön - „learning by doing“. Durch die diversen Kundeneinsätze habe ich mir eine Menge an Praxiswissen angeeignet und meinen bisherigen Wissensstand erweitert. Wissen kann man sich anlesen, aber es letztendlich selbst durchzuführen ist noch mal eine ganz andere Erfahrung.

Wie lange dauert Deine Ausbildung?

Die Ausbildung läuft über 3 Jahre. Während dieser Zeit ist immer ein einwöchiger Schulblock und anschließend wieder zwei Wochen im Betrieb vorgesehen. Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildungsdauer um 6 Monate zu verkürzen. Voraussetzung sind die Zustimmung des Arbeitsgebers, der Schule und gute schulische Leistungen.

Wie sieht Dein Arbeitstag aus?

Jeder Tag ist anders! Aufgrund der diversen Kundeneinsätze mit unterschiedlichen Anforderungen, von Server-Installationen, über Wartung bzw. Betreuung der Netzwerke bis hin zu Hardware installieren und Einbauten neuer Serverschränken mit Speichermedien. Auf jeden Fall eine große Bandbreite an interessanten Tätigkeiten.

Welche schulischen und persönlichen Voraussetzungen sollte man für den Beruf mitbringen?

Einen Realschulabschluss sollte auf jeden Fall vorliegen und natürlich das private Interesse an technischen Geräten und Software.

Wie würdest Du Deine Tätigkeit umschreiben?

Absolut vielseitig! Ich bin sowohl hier im Betrieb als auch im Außeneinsatz, was eine perfekte Kombination für mich ist. Die Technik entwickelt sich stetig weiter und bietet mir die Möglichkeit immer „up to date“ zu sein.

Welche Fächer sind in der Berufsschule besonders wichtig und wie ist der der Unterricht organisiert?

Wir haben Blockunterricht. Unser Schwerpunkt liegt eindeutig auf IT-Systemen und dem Programmieren. Dies wiederum setzt ein sprachliches Geschick an englischem Vokabular voraus, denn, programmiert wird immer in der englischen Sprache. Aber, man kann alles lernen, wir sind alle keine „native Speaker“.   

Was macht OAS zu einem guten Ausbildungsbetrieb?

Die Flexibilität und innerbetriebliche Lockerheit, aber am wichtigsten für mich ist die Unterstützung. Führungskräfte, Ausbilder und/oder Kollegen*innen haben jederzeit ein offenes Ohr. Wir duzen uns alle, haben ein gutes Betriebsklima.    

In welcher Abteilung würdest Du gerne mal einen Tag „reinschnuppern“?

Interessieren würde mich der Anlagenbau, um spezifischer den technischen Hintergrund kennenzulernen. Ich würde auch gern mal an den Schaltschränken mitarbeiten oder vielleicht auch Erfahrungen rund ums Thema Löten sammeln.

Was würdest du einem neuen Azubi mit auf den Weg geben?

Sei offen für Neues! Hab Interesse an Software, Hardware und an Technik. Und immer daran denken „learning by doing“. Fehler passieren und keiner weiß alles. Stelle Fragen, wenn Du Dir unsicher bist und bleibe am Ball!

Welche Möglichkeiten siehst du nach der Ausbildung?

Nach der abgeschlossenen Ausbildung gibt es in diesem Bereich viele Möglichkeiten, deutschlandweit. Die Nachfrage an Fachinformatiker für Systemintegration ist groß und bietet somit viele Richtungen an. Zudem besteht die Option auf ein anschließendes Studium, aber ich würde mich auch über einen Arbeitsvertrag hier im Haus freuen.

 

Wir bedanken uns bei Mirko Ehmer für das interessante Gespräch und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg in seiner Ausbildung.

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