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Fabian und Justin berichten über die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration

Jedes Jahr stellen sich tausende Schüler:innen kurz vor ihrem Abschluss die Frage „Was möchte ich werden und wie finde ich einen gelungenen Start in das Berufsleben?“. Jedoch nicht Justin Waltemate und Fabian Baldermann, zwei engagierte Auszubildende zum Fachinformatiker für Systemintegration im 1. Lehrjahr bei der OAS.

In diesem Interview gehen wir detaillierter auf den Ausbildungsberuf „Fachinformatiker für Systemintegration“ ein, um zukünftigen Newstartern eine Vorstellung an die Hand zu geben, was sie erwartet und um vielleicht die ein- oder andere Frage hinsichtlich Berufswahl zu erleichtern.

Wie seid ihr auf die OAS AG aufmerksam geworden?

Justin: „Ich habe nach Anzeigen für Ausbildungsstellen zum „Fachinformatiker für Systemintegration“ gesucht und eine davon war die OAS AG. Auf der Website gab es reichlich Informationen zum Unternehmen und zur Ausbildung. Somit habe ich meine Bewerbung eingereicht.“

Fabian: „Mir bot sich die Gelegenheit eines Praktikums bei der OAS AG und diese Chance habe ich genutzt. In den Bereich der IT-Infrastruktur „hineinzuschnuppern“, das Unternehmen mit den verschiedenen Geschäftszweigen sowie diverse Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen, war eine prima Erfahrung. Durch die gewonnenen Eindrücke und die Perspektive auf eine Ausbildungsstelle, habe ich mich direkt dazu entschlossen, meinen beruflichen Weg bei der OAS AG zu beginnen.“

Warum habt ihr euch für die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration entschieden?

Fabian: „In den letzten drei Schuljahren habe ich mich für den Bildungszweig der Informatik entschieden. Neben meiner schulischen Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten, habe ich ebenfalls noch das Fachabitur mit dem Schwerpunkt Informatik absolviert. Dies bot mir bereits viele Einblicke in die unterschiedlichen Zweige der Informatik. Netzwerktechnik und Hardware sind für mich die interessantesten Bausteine, weshalb ich meinen Erfahrungsschatz in diesem Gebiet gerne ausbauen möchte.“

Justin: „Mein Interesse galt schon immer der Informatik. Während eines zweiwöchigen Schulpraktikums hatte ich die Möglichkeit, mich mit Informatik bzw. dem Bereich der Anwendungsentwicklung näher zu beschäftigen. Ich hatte im Verlauf des Praktikums schnell den Entschluss gefasst, diesen Beruf ausüben zu wollen.“

Wie waren Eure ersten Eindrücke?

Justin: „Mir ist direkt zu Beginn aufgefallen, dass die OAS AG ein Unternehmen mit Zukunftspotenzial darstellt und strukturell gut aufgestellt ist. Zu Beginn der Ausbildung haben wir unseren Ausbildungsplan erhalten, in dem aufgeführt ist, für welche Zeiträume die einzelnen Abteilungen und Unternehmensbereiche geplant sind. Es wird eine spannende Herausforderung, die OAS AG mit all ihren Abteilungen und Bereichen während der knapp bemessenen Ausbildungszeit kennenzulernen und zu verarbeiten. Aber diese Herausforderung nehme ich gerne an.“

Fabian: „Auch mir ist direkt die strukturierte Arbeitsweise der Kolleg:innen aufgefallen. Durch die Vorstellungsrunde habe ich kurze Einblicke in die weiteren Arbeitsbereiche erhalten und die Gelegenheit, mich beim Kollegium vorzustellen. Die freundliche, offene Art sorgte direkt für eine angenehme Atmosphäre am Arbeitsplatz.“

Was erwartet ihr von eurer Ausbildung und haben sich bereits erste Wünsche erfüllt?

Fabian + Justin: „Zu Beginn hatten wir beide den Gedanken - erstmal viel Theorie, dann irgendwann die Praxis -, dem war aber nicht so! Direkt am ersten Tag ging es in die IT-Werkstatt, damit uns die Grundlagen der Hardware nähergebracht werden können. Welche Bauteile befinden sich in einem Computer, wofür sind sie vorgesehen und was tun bei kleineren Problemen wie z.B. einem Updatefehler. Schon in den ersten Tagen haben wir sehr viel dazu gelernt, damit wurden unsere Erwartungen tatsächlich übertroffen. Die Ausbildung mit praxisbasierten Aufgaben zu beginnen, bringt den Vorteil, die Arbeitsprozesse deutlich besser zu verinnerlichen. Wir sind gespannt, was in Zukunft noch alles auf uns wartet.“

Wie lange dauert die Ausbildung und wie sieht der Arbeitstag aus?

Justin + Fabian: „Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre, wobei wir die ersten beiden Jahre zwei Tage in der Woche in der Berufsschule sind und im letzten Jahr nur noch einen Tag in der Woche. Zudem ist es möglich die Ausbildung auf 2,5 Jahre zu verkürzen, wenn die Bedingungen es zulassen. Unser Arbeitstag beginnt um 8:00 Uhr und endet gegen 16:30 Uhr. Das Erfassen unserer täglichen Aufgaben im Berichtsheft gehört genauso zu unseren Tätigkeiten wie das Erstellen von RAIDs mit den dazugehörigen Dokumentationen, das Werkeln an Laptops und PCs, das Erstellen und Laden von Backups oder auch die Projektarbeit. Insgesamt kann man sagen, dass wir in den knapp 9 Wochen schon in viele Bereich reinschauen und spannende Aufgaben bearbeiten durften.“

Welche schulischen und persönlichen Voraussetzungen sollte man für den Beruf mitbringen?

Justin + Fabian: „Ein gesteigertes Interesse für Informatik und eine solide Auffassungsgabe ist von Vorteil; es gibt sehr viel zu lernen, aus unterschiedlichen Bereichen. Wertvoll ist ebenfalls, Informatik bereits in der Schule zu thematisieren, das macht den Einstieg deutlich leichter, aber ist nicht zwingend erforderlich. In der Berufsschule wird alles ausgiebig und verständlich erklärt. Zu guter Letzt ist der Wissensdurst nach Neuem ein beachtlicher Punkt, denn: die IT steht nie still, sie entwickelt sich stetig weiter.“

Welche Fächer sind in der Berufsschule besonders wichtig und wie ist der der Unterricht organisiert?

Justin + Fabian: „Im letzten Jahr ist der Lehrplan für die Fachinformatikausbildung abgeändert worden. Statt den informatikspezifischen Unterrichtsfächern gibt es 12 verschiedene, relevante Lernfelder, die einem das theoretische Fachwissen in einem bestimmten Bereich übermitteln solle. Im dritten Ausbildungsjahr kommen die fachspezifischen Lernfelder für die Systemintegration dazu. Natürlich ist auch Politik und Englisch von Bedeutung.“

Wie würdet ihr Eure Tätigkeit umschreiben?

Fabian + Justin: „Sehr umfangreich 😊! Zu den bisherigen Tätigkeiten gehört das Einrichten von Kundencomputern- und Servern mit simplen Windowsinstallation bis hin zu Komplettkonfigurationen, aber auch Funktionserforschung an unseren Ausbildungsservern.“

Was macht OAS zu einem guten Ausbildungsbetrieb und in welche Abteilung würdet ihr gerne mal einen Tag „reinschnuppern“?

Fabian + Justin: „Durch das angenehme Arbeitsklima und die freundlichen Kolleg:innen fühlt man sich bei der OAS AG gut aufgehoben. Die Offenheit und die Hilfsbereitschaft sind toll. Wir werden direkt als Teil des Teams angesehen und in die Prozesse eingebunden, wodurch wir umso schneller lernen und eigenständig arbeiten können.“

Justin: „Alles im Bereich Technik interessiert mich; Wägetechnik finde ich sehr interessant und würde gerne mehr darüber erfahren. Aber auch die Anlagentechnik würde ich mir gerne mal anschauen, z. B die großen Maschinen, an denen dort gearbeitet und konstruiert wird.“

Fabian: „Durch das OAS-Onboarding-Programm werden die anderen Unternehmensbereiche vorgestellt. Für mich war der Vortrag über die OAS Automation am spannendsten. Komplette prozessautomatisierte Produktionsanlagen anzuschauen und zu verstehen, ist ziemlich interessant.“

Welche beruflichen Möglichkeiten bestehen nach der Ausbildung?

Fabian + Justin: „Nach der Ausbildung gibt es verschiedene Wege. Durch Weiterbildungen kann man zusätzliche Zertifikate erlangen oder man macht ein Informatikstudium. Das Spezialisieren auf einen bestimmten Bereich wäre ebenfalls möglich. Insgesamt haben Fachinformatiker bei vielen Unternehmen gute Chancen. Vielleicht ergibt sich auch die Möglichkeit, nach einem guten Abschluss, direkt bei der OAS übernommen zu werden?!“

 

Wir bedanken uns bei Justin und Fabian für das interessante Interview und wünschen den beiden weiterhin viel Erfolg in ihrer Ausbildung.

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