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Matis und Tim berichten über die Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme

Ein neuer und aufregender Lebensabschnitt hat für Matis Ped und Tim Warnke, Auszubildende zum Elektroniker für Geräte und Systeme bei der OAS AG seit 01.08.2020 begonnen. Für viele Azubis war der Start in die Ausbildung im vergangenen Jahr ein anderer, als vielleicht vermutet. Mitten in der Pandemie einen Ausbildungsplatz zu erhalten und die Ausbildung zu beginnen, hat so manche Hürde mit sich gebracht.

Wie der Beginn ihrer Ausbildung war und welche Änderungen, Einschränkungen oder Besonderheiten sich aufgetan haben, schildern uns Matis und Tim in ihrem gemeinsamen Interview. Vielleicht können die beiden noch mehr junge Menschen für diesen Berufszweig begeistern?

Wie seid Ihr auf die OAS AG aufmerksam geworden und mit welchem Schulabschluss habt Ihr Euch beworben?

Matis: Durch einen Bekannten sind wir auf die OAS AG aufmerksam geworden und haben erfahren, dass hier sehr viel Wert auf eine gute Ausbildungsbegleitung gelegt wird. Nach meinem Realschulabschluss habe ich vorab noch ein Praktikum in dem Bereich Elektronik begonnen, um erste Erfahrungen für den Ausbildungsberuf zu sammeln und mir einen Eindruck zu verschaffen, was mich genau erwartet.

Tim: Ich habe ebenfalls einen Realschulabschluss und im Vorfeld eine abgeschlossene Ausbildung als Tischler absolviert.

War Euch schon während der Schulzeit klar, welchen Ausbildungsberuf ihr erlernen möchtet oder bestand bis zum Schulabschluss Unsicherheit?

Tim: Während der Schulzeit war mir noch nicht klar in welche Richtung es einmal gehen sollte. Handwerkliches Interesse bestand schon länger, also habe ich eine Ausbildung zum Tischler angefangen. Nach einiger Zeit wurde mir bewusst, dass dies nicht der Weg ist, den ich in den nächsten Jahren bestreiten möchten. Nach meinem Ausbildungsabschluss als Tischler wusste ich, war es mir klar: Elektronik! Seit knapp 9 Monaten bin ich mit viel Spaß dabei.

Matis: In erster Linie bestand Unsicherheit zwischen einer weiteren schulischen Ausbildung oder den Sprung ins Berufsleben. Schlussendlich bin ich meinen Interessen gefolgt und zu dem Ausbildungsberuf gekommen und es war die absolut richtige Entscheidung!  

Warum habt ihr Euch für die Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systemeentschieden?

Matis: Mich faszinierte Elektronik schon immer! Zusammen mit Freunden haben wir schon oft viele verschiedene Objekte angefertigt und ausprobiert. Es wurde nie langweilig - auch wenn man erste Erkenntnisse mit Strom „fühlen“ konnte, im Gegenteil, man hatte immer mehr Wissensdurst weiter zu basteln.

Tim: Auch für mich ist der Bereich Elektronik schon eine länger interessant. Es macht mir einfach Spaß Geräte auseinander- und wieder zusammenzusetzen.

Wie waren Eure ersten Eindrücke?

Tim: Ich habe die OAS als stetig wachsendes und breit gefächertes Unternehmen kennengelernt. Die unterschiedlichen Bereiche machen es sehr interessant, aber auch gleichzeitig schwierig, alle Kollegen*innen in der kurzen Zeit kennenzulernen, da wir in der Ausbildung nicht jede Abteilung durchlaufen und auf zwei Gebäude verteilt sind. Aber bis jetzt sind mir nur freundliche und hilfsbereite Kollegen*innen über den Weg gelaufen.

Matis: Ich sehe es genauso wie Tim. Wir wurden direkt freundlich im Team aufgenommen, konnten uns mit jedem Austauschen und wenn nötig um Hilfe bitten, das hat den Start deutlich leichter gemacht, zumal wir in diesem Jahr zu zweit gestartet sind.

Was habt ihr von Eurer Ausbildung erwartet und haben sich die Vorstellungen erfüllt?

Matis: Am Anfang meiner Ausbildung wollte ich am liebsten sofort mit Löten und verkabeln starten. Tatsächlich hat es nicht lange gedauert, bis die ersten Löterzeugnisse entstanden sind. Kurze Zeit später durfte ich auch schon die etwas anspruchsvolleren Fernanzeigen bearbeiten, somit kann ich sagen, dass meine ersten Vorstellungen tatsächlich umgesetzt worden sind.

Tim: Die letzten Monate, seit Beginn der Ausbildung, sind so schnell rumgegangen, noch kann ich nicht so viel dazu sagen, aber die Richtung, in die es geht, sieht vielversprechend aus. Ich bin gespannt, was uns noch alles erwartet.

Wie sieht Euer Arbeitstag aus?

Tim: Absolut vielseitig! Ich helfe bei verschieden Aufgaben mit, wie z. B. eine Fernanzeige bauen, Belegausgabefächer vorbereiten oder im Schaltanlagenbau ein komplettes Terminal aufbauen. Ein paar Aufgaben bearbeiten Matis und ich zwischendurch gemeinsam.

Matis: Pünktlich um 07:00 Uhr ist der Computer bereits startklar. Zuerst checke ich meine E-Mails und gehe in den „News-Room“ der Firma, um ggf. wichtige Informationen nicht zu verpassen. Je nach Absprache mit unserem Ausbilder begebe ich mich z. B. auf Fehlersuche an elektronischen Geräten und behebe diese, lerne den Umgang mit Messgeräten oder arbeite an neuen Projekten. Natürlich sind auch mal alltägliche, organisatorische Dinge wie z. B.  abwechselnder „Küchendienst“ sprich Geschirrspüler ausräumen, Bestand von Getränken und Lebensmitteln prüfen dran, ist aber eher selten der Fall.

Welche schulischen und persönlichen Voraussetzungen sollten wir für den Beruf mitbringen?

Matis: Ein wichtiger Faktor ist das Interesse an Mathematik und Physik und etwas Englischkenntnisse sind heute in jedem Beruf wichtig. Erfahrung mit Werkzeugen, wie Lötkolben, Seitenschneider oder Knarre sind definitiv von Vorteil. 

Tim: Ein guter Schulabschluss macht in jeder Hinsicht Sinn. Ein gewisses Interesse und Verständnis an Elektronik/Elektrotechnik sollte vorhanden sein und natürlich auch der Spaß für das Gebiet darf nicht fehlen, denn es wird nie langweilig.

Wie würdest Du Deine Tätigkeit umschreiben?

Tim: Zu meinen bisherigen Bereichen zählen die Themen Herstellung und Wartung von elektronischen Geräten und Anlagen. Von kleinen Instandsetzungen und Funktionsprüfungen über die Mitarbeit an neuen Anlagen. 

Matis: Auf jeden Fall abwechslungsreich und interessant! Zu meinen bisherigen Bereichen zählen auch Tätigkeiten im Lager, wodurch ich die sichere Steuerung eines Hubwagens gelernt habe oder der Warenein- und Ausgang, mit korrektem Verpacken von empfindlicher Ware, wie Messgeräten und die Annahme von Warensendungen, sowie die Zuteilung der Produkte im Lager.

Wie lange dauert die Ausbildung und welche Fächer sind in der Berufsschule besonders wichtig? In der jetzigen Zeit ist der Unterricht sicher etwas anders als üblich organisiert?

Matis/Tim: Unsere Berufsausbildung dauert 3,5 Jahre. Sehr wichtig sind die Lernfelder Mathematik, Physik und Englisch. Der Unterricht, trotz der Corona Pandemie, ist sehr gut organisiert. Wir kommunizieren über E-Mail oder die Lernplattform „itslearning“ mit Lehrern*innen, das macht es allen Beteiligten in der jetzigen Situation etwas einfacher. Zudem bekommen wir noch IPads für die Schule und um das Home-Learning unkomplizierter zu gestalten.

Was macht OAS zu einem guten Ausbildungsbetrieb?

Tim/Matis: Wir haben beide die Erfahrungen gemacht, dass in der gesamten Firma wirklich freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter*innen sind, man muss sich nicht schämen um Hilfe zu bitten. Zudem herrscht ein angenehmes Betriebsklima und einem wird nicht langweilig, da man immer was zu tun hat.

In welcher Abteilung würdest Du gerne mal einen Tag „reinschnuppern“?

Matis: Mich interessiert der Anlagenbau, also das Planen, Aufbauen und in Betrieb nehmen einer Anlage, wie z. B. eine Schüttgutanlage. Ich würde gerne wissen wie ein großes Projekt zu führen ist und auf was der Projektleiter achtet, welche Faktoren eine Rolle spielen.

Tim: Neben dem Gebiet Elektrotechnik finde ich auch den IT-Bereich anspruchsvoll. Dort würde ich gerne mal ein paar Stunden reinschauen, mehr über die aktuellen Themen/Projekte erfahren. 

Was würdest du einem neuen Azubi mit auf den Weg geben?

Tim/Matis: Wir empfehlen: Sei nicht schüchtern und stelle Fragen! Wenn Du unsicher bist, frage nach, zeige immer Interesse und verliere niemals deine Motivation was Neues zu lernen. Jeder macht Fehler, wir alle lernen jeden Tag etwas dazu!

Welche Möglichkeiten hat man nach der Ausbildung?

Tim: Mit dieser Ausbildung hat man viele Möglichkeiten, z.B. seinen Meister machen, Techniker in der Fachrichtung Elektrotechnik oder ein Studium Schwerpunkt Elektrotechnik beginnen.  

Matis: Alternativ kann man nach der Ausbildung Studieren, seinen Bachelor/Master machen oder Techniker im Bereich Elektrotechnik werden.

 

Wir bedanken uns bei Matis und Tim für die offenen Worte und den kleinen Einblick ins erste Ausbildungsjahr und wünschen beiden weiterhin viel Erfolg in ihrer Ausbildung.

Deutschland braucht auch in Zukunft gut ausgebildete Fachkräfte. Die OAS bietet in verschiedenen Bereichen eine interessante Berufsauswahl.

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