Vom klassischen Steinbruch zum Hub für Plattformprodukte

Kalksteinsandaufbereitungsanlage für Stricker & Weiken GmbH & Co. KG

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Kunde Stricker & Weiken GmbH & Co KG Standort Hemer Branche Steinbruch / Baustoffe Website www.stricker-weiken.de OAS Geschäftsbereiche Anlagenbau, Produktionssteuerung, Wägetechnik

Als familiengeführtes Traditionsunternehmen baut die Stricker & Weiken GmbH & Co KG im sauerländischen Hemer devonischen Massenkalk ab und bereitet diesen auf. Mit der von OAS geplanten und realisierten Aufbereitungsanlage mit Feinstmahl- und Abfüllanlage gelang die Abkehr von der Massenproduktion hin zu einem breiten Portfolio von Spezialprodukten mit deutlich erhöhter Wertschöpfung.

Kalksteinsand-Aufbereitungsanlage für Stricker & Weiken GmbH & Co KG
Kalksteinsand-Aufbereitungsanlage für Stricker & Weiken GmbH & Co KG
Kalksteinsand-Aufbereitungsanlage für Stricker & Weiken GmbH & Co KG
Kalksteinsand-Aufbereitungsanlage für Stricker & Weiken GmbH & Co KG
Kalksteinsand-Aufbereitungsanlage für Stricker & Weiken GmbH & Co KG

Dank der exzellenten Zusammenarbeit mit OAS können wir heute eine noch breitere Palette an Produkten herstellen und so fast jeden Kundenwunsch erfüllen. Wir hatten mit dem Break-Even für die Anlage erst nach fünf Jahren gerechnet. Wir waren aber schon nach zwei Jahren bei der schwarzen Null.

Dr. Burkhard Ebeling
Geschäftsführer Stricker & Weiken GmbH & Co KG

Aufgabenstellung

So traditionsreich der 375 Mio. Jahre alte Kalkstein als Baustoff ist, bietet das Material heutzutage vielfältigste Einsatzmöglichkeiten für unterschiedlichste Anwendungsszenarien. Dies setzt variable Verarbeitungsprozesse voraus, um den Rohstoff jeweils anwendungsspezifisch verarbeiten zu können. Aus diesem Grund wurde OAS mit Planung und Bau einer neuen Aufbereitungsanlage für Kalksteinsand beauftragt, die dem Unternehmen flexible Produktionsprozesse für eine Vielzahl von Endprodukten ermöglicht.

„Um zukünftig noch breiter aufgestellt zu sein und unseren Kunden eine noch individuellere Produktpalette anbieten zu können, benötigten wir eine zielgerichtete Erweiterung unserer bisherigen Produktionsanlage“, so Dr. Burkhard Ebeling, Geschäftsführer der Stricker & Weiken GmbH und Co. KG. Mit der neuen Anlage sollte der gebrochene Kalkstein nicht mehr nur zerkleinert und abtransportiert, sondern zusätzlich veredelt und je nach gewünschter Produkteigenschaft bereits vor Ort mit weiteren Vorprodukten vermischt und endkundengerecht abgesackt werden.

Lösung

Als ganzheitlicher Projektpartner erbrachte OAS das gesamte Leistungsspektrum vom Engineering über die Projektierung bis hin zur Montage und Inbetriebnahme der fertigen Aufbereitungsanlage. Im Rahmen der Projektdurchführung konnten wir unser gesamtes Knowhow aus den Bereichen Wägetechnik, Anlagenbau und Produktionssteuerung zur Verfügung stellen.

Die Anlage ist in zwei Produktionsbereiche aufgeteilt. Der erste Bereich dient zum Transport sowie zur Zerkleinerung und Fraktionierung in verschiedenen Kornklassen des aus dem Steinbruch geschlagenen Rohmaterials. Im zweiten Teil der Anlage wird der fraktionierte Kalksteinsand dann entweder direkt abgefüllt bzw. verladen oder bei Bedarf mit weiteren Zusatzstoffen verfeinert und versackt. Die Transportmengen der Abfüllanlage lassen sich dabei flexibel vom tonnenschweren Silozug bis zur Einzelabsackung variieren. Gesteuert und überwacht wird die gesamte Anlage mithilfe unseres Prozessleitsystems pronto. Die in pronto integrierte Rezepturenverwaltung erlaubt eine agile Produktion für eine Vielzahl unterschiedlicher Endprodukte.

 „Mit der Anlage füllen wir jetzt einerseits unsere eigenen Produkte ab, sind aber auch Hub für Plattformprodukte und können als Fremdhersteller die Prozessschritte jederzeit individuell an Kundenrezepturen anpassen“, so Ebeling. Durch diese Flexibilität kann Stricker & Weiken als Auftragsfertiger Chargengrößen anbieten, die für den Kunden selbst nicht wirtschaftlich herstellbar wären. Auf diese Weise kann das Unternehmen bereits mit geringen Mengen seines Rohmaterials wirtschaftlich erfolgreich sein und bereits in Nischenbereichen margenträchtige Umsätze erzielen. Dies erlaubt eine wesentliche höhere Wertschöpfung seines Rohstoffes Kalkstein und führte dazu, dass die Anlage deutlich früher als erwartet rentabel wurde. „Wir hatten mit dem Break-Even für die Anlage erst nach fünf Jahren gerechnet. Wir waren aber schon nach zwei Jahren bei der schwarzen Null.“

Vorteile für den Kunden

  • Zerkleinerung und Abtransport des Rohmaterials

  • Direktverladung oder kundenindividuelle Weiterverarbeitung zum finalen Endprodukt in einer Anlage

  • Individuelle Kundenrezepturen für Auftragsfertigung

  • Wägetechnik, Anlagenbau und Produktionssteuerung aus einer Hand

  • Errichtung der Anlage bei laufendem Betrieb

Projektfakten

PLANUNGS- UND BAUZEITRAUM

02/16 - 01/17

UMSCHLAGSVOLUMEN

50 t/Stunde

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