Das Schwein richtig verpackt

Produktionssteuerung für Tönnies Unternehmensgruppe

pronto macht die Produktion transparent, flexibel und planbar. An 35 Linien verpacken wir wahlfrei Fleischprodukte, die pronto automatisch kundenbezogen palettiert. Sämtliche Produkte sind nachverfolgbar, wobei pronto vernetzt mit Maschinen und dem Warenwirtschaftssystem kommuniziert.

Thomas Rehsöft 
Unternehmensgruppe Tönnies

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Kunde Tönnies Unternehmensgruppe Standort Rheda-Wiedenbrück Branche Nahrungsmittel Website toennies.de OAS-Geschäftsbereiche Produktionssteuerung

Die Unternehmensgruppe Tönnies ist ein mehrstufiges, in der Lebensmittelbranche tätiges Familienunternehmen mit Hauptsitz in Rheda-Wiedenbrück in Ostwestfalen. Die Unternehmensgruppe Tönnies steht für höchste Qualitätsansprüche und das Ziel, sich immer wieder aufs Neue als Innovationsführer zu behaupten.

Aufgabenstellung

Bis das Steak im Sommer auf dem Grill brutzeln kann, hat es in der Regel einen weiten Veredelungsweg vom Erzeuger bis zum Verkauf hinter sich. Damit das Produkt in bester Qualität beim Kunden ankommt, gilt es bereits in der Produktion stets den genauen Überblick über Waren und Prozesse zu behalten. Erst recht, wenn man wie die Unternehmensgruppe Tönnies, einer der größten Fleischverarbeiter Deutschlands mit einem Jahresumsatz von 6,65 Milliarden Euro ist. Aus diesem Grund erhielt die OAS AG den Auftrag, ein neues Fertigungsmanagementsystem (MES) für den Verpackungsprozess von SB-Fleischwaren zu liefern.

Lösung

Insgesamt wurden 35 Verpackungslinien ausgerüstet und angebunden. Die Fertigungsaufträge werden vom vorhandenen Warenwirtschaftssystem übernommen und durch das von OAS selbstentwickelte Fertigungsmanagementsystem (MES) pronto in individuelle Packaufträge heruntergebrochen. Dabei wurde pronto vollständig in die vorhandene IT-Infrastruktur integriert und leistet die Koordination von 13 unterschiedlichen Schnittstellen zu Subsystemen, wie Etikettendruckern, Datamatrix-Codierern, Kamerasystemen, Preisauszeichnern, Checkweighern und speicherprogrammierbaren Steuerungen, insgesamt fast 150 Feldgeräte. Weiterhin wurden über diverse Schnittstellen das Dokumentenmanagementsystem sowie zwei Lagerverwaltungssysteme angebunden. Neben der Kopplung zum Warenwirtschaftssystem stellt pronto dabei auch sämtliche Betriebs- und Maschinendaten zur Verfügung, die von dem bei Tönnies standardmäßig eingesetzten Business Information Tool zu aussagekräftigen Reports verdichtet werden. Insgesamt steht pronto auf mehr als 50 Bedienplätzen zur Verfügung.

Durch die implementierte Lösung konnte eine nachhaltige Rationalisierung des Verpackungsprozesses und die damit einhergehende Vermeidung von Packfehlern sowie eine deutliche Verbesserung der innerbetrieblichen Warenlogistik erreicht werden.

Vorteile für den Kunden

  • Höchste Transparenz und genaue Nachvollziehbarkeit des gesamten Verpackungsprozesses
  • Einfache Rückverfolgbarkeit vom Rohprodukt bis zur ausgelieferten Ware
  • Lückenloses Monitoring der Fertigungsprozesse durch automatische Erfassung relevanter Kennzahlen
  • Vollständige Integration in die vorhandene IT-Infrastruktur
  • Deutliche Verbesserung der innerbetrieblichen Warenlogistik

Projektfakten

PLANUNGS- UND BAUZEITRAUM

2019

VERPACKUNGSLINIEN

35

LEISTUNG

100.000 Kartons bzw. ca. 1.500 Paletten pro Tag

SCHNITTSTELLEN

13

FELDGERÄTE

150

BEDIENPLÄTZE

50

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